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DIE 10 HÄUFIGSTEN ERNÄHRUNGSIRRTÜMER 3: Rohes Gemüse ist schwer verdaulich

Wenn Sie Frischkost im Rahmen einer vitalstoffreichen Vollwertkost nicht vertragen, ist dies ein wunderbarer Hinweis darauf, dass Sie in der übrigen Kost Fehler machen. So kann man die Verträglichkeit der Frischkost als Test für die Richtigkeit einer Kostform ansehen. Die Verweildauer von Rohem ist wesentlich kürzer als von Erhitztem, der Verdauungsapparat wird weniger belastet beim Verzehr von Rohkost, da diese einen größeren Reichtum an Vitalstoffen besitzt.

Quelle: Dr. med. M. O. Bruker, Ärztlicher Rat aus ganzheitlicher Sicht, emu-verlag

DIE 10 HÄUGISTEN ERNÄHRUNGIRRTÜMER 2: Milch macht müde Männer munter – Milch als Calciumquelle

Aus Gründen der Calciumzufuhr ist Milch überhaupt nicht notwendig, da pflanzliche Lebensmittel ausreichend Calcium enthalten. Außerdem spielt beim Calcium die Verwertbarkeit eine Rolle, die davon abhängig ist, ob zugleich auch genügend Vitamin D vorhanden ist. Durch zu viel tierisches Eiweiß werden muntere Männer eher müde und mit der Zeit vielleicht auch krank. Vitamin D wird durch das Sonnenlicht aufgenommen, so dass man sich täglich eine Weile draußen aufhalten sollte für sogenannte Luft- oder Sonnenbäder. Auch das diffuse Licht bei  Wolken oder einer Dunstglocke enthält noch ultraviolette Strahlen.

Bei richtiger Ernährung (vitalstoffreiche Vollwertkost) wird der Bedarf an Vitamin D gedeckt, also entweder durch ultraviolette Bestrahlung der Haut oder durch ultraviolette Bestrahlung bestimmter Lebensmittel (Vitamin D ist bestrahltes Ergosterin) oder Nahrung, die naturbelassene Fette enthält (Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen).

Milch kann als Vorzugsmilch getrunken werden, sie ist nicht bearbeitet, dies setzt voraus, dass bestimmte Erkrankungen nicht vorliegen. Man sollte eigentlich nicht sagen, dass pasteurisierte und homogenisierte Milch schädlich sind. Nicht nützlich ist nicht identisch mit schädlich. Wenn jemand ab und zu Weißbrot isst, kann man dies nicht als schädlich bezeichnen, denn dies reicht nicht aus, um eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit zu bekommen, wenn der Bedarf an Vitalstoffen durch den Verzehr von Vollkorngerichten ausgeglichen ist. Trotzdem kann man Weißbrot als nicht nützlich bezeichnen.

So, wie die Milch heute verarbeitet ist, nämlich homogenisiert oder pasteurisiert, ist sie denaturiert. Beim Pasteurisieren wird die Milch bei 71 bis 74°C 40 Sekunden lang erhitzt. Es gibt ein zweites Verfahren (Hocherhitzung) mit 85 bis 90°C, wenige Sekunden. Sterilmilch wird erhitzt, in Flaschen abgefüllt und 10 bis 20 Minuten lang auf 110 bis 140°C erhitzt. Beim Homogenisieren wird die Milch unter Druck von 250 Atmosphären durch Düsen gepresst, damit die Fettkügelchen zerplatzen und die Milch nicht mehr aufrahmt. Bei der H-Milch steht das H für „haltbar“. Die Milch wird mehrere Sekunden auf ca. 150°C erhitzt. Dabei werden nachweislich Vitamine zerstört und das Eiweiß denaturiert. H-Milch und Sterilmilch sind absolut abzulehnen.

Quelle: Dr. med. M. O. Bruker, Der Murks mit der Milch, emu-verlag

DIE 10 HÄUGISTEN ERNÄHRUNGIRRTÜMER 1: Magarine ist gesünder als Butter

Napoleon erfand die Margarine. Margarine ist das erste Kunstprodukt der Lebensmittelindustrie, entstanden auf Anregung des Kaisers Napoleon III zu einem Wettbewerb für ein billiges Butterersatzprodukt. Bei Margarine handelt es sich immer um ein industriell hergestelltes Fett, was vielen Prozessen wie z.B. der Extraktion ausgesetzt ist. Hierbei wird unter Wärme mittels Lösungsmitteln (Leichtbenzin-/n-Hexan) das Öl entzogen. So wie Sie mit Waschbenzin aus der Kleidung einen Fettfleck entfernen können, gelingt es auch in der Fabrik bei den Ölsaaten mittels Extraktion, Raffination, Entlecithinierung, Entschleimung, Entsäuerung, Entfärbung/Bleichung, Desodorierung, Modifikation, Härtung etc.

Der Food-Designer entwirft Fette nach Maß, dazu gehören synthetisches Carotin, Emulgatoren, künstliche Aromastoffe, synthetische Antioxidantien, Konservierungsstoffe, synthetische Vitamine oder Kartoffelstärke. So wird weiter an künstlichen Stoffen herumgebastelt, die zwar aussehen wie Fett, schmecken wie Fett und doch kein Fett sind, sondern Fettersatz. Reformhausmargarinen sind im strengen Sinne keine naturbelassenen, sondern technische (haltbare) Streichfette mit naturbelassenen Zutaten, die so in der Natur nicht vorkommen.

Butter ist ein natürliches Lebensmittel und kann niemals durch ein industriell gefertigtes Präparat ersetzt werden. Die Butter enthält 58 bis 65% gesättigte Fettsäuren und 29 bis 37% einfache, ferner 2,9 bis 4,6% zweifach ungesättigte und 0,9 bis über 2% hochungesättigte Fettsäuren. Ein Wink der Natur, dass man es mit den hochungesättigten Fettsäuren nicht übertreiben sollte. Dass die Menge aber dennoch ausreichend ist, lässt sich am einfachsten in einem biologischen Test nachweisen. Wie wäre es möglich, dass ein Säugling ohne pflanzliches Fett, nur mit Milchfett von der Mutter oder der Kuh, volle Gesundheit erhalten kann, wenn in dem Milchfett die notwendigen Stoffe, in diesem Fall die hochungesättigten Fettsäuren, nicht enthalten wären?

Ein solches Naturprodukt kann natürlich niemals künstlich hergestellt werden. Die Butter hat aber gegenüber der Margarine noch andere wesentliche Vorteile. Sie ist z.B. ohne chemische Umwandlung von der Leber direkt verwendbar, während alle anderen künstlichen Fette einem Assimilationsprozess (Anpassung, Angleichung) unterworfen werden müssten.

Hochverarbeitete Lebensmittel schaden immer dem Körper. Die Menschen auf dieser Erde haben seit Jahrtausenden das Milchfett in Form von Milch, Sahne oder Butter genossen und sind dadurch nicht krank geworden, geschweige denn, dass sie durch den Genuss von Butter einen Herzinfarkt bekommen hätten. Schon der gesunde Menschenverstand wehrt sich gegen die Vorstellung, dass die Butter, die in Jahrtausenden keine Arteriosklerose erzeugt hat, nun einen Herzinfarkt begünstigen soll, obwohl die starke Zunahme der Gefäßerkrankungen und des Infarktes gar nicht mit einer entsprechenden Steigerung des Butterkonsums einhergeht. Wir brauchen natürliche Fette und Fett macht nicht fett, es muss nur das Richtige sein. Butter, das bekömmlichste Fett: Schließlich ist die besonders gute Bekömmlichkeit und Verträglichkeit der Butter auch für Magen-Darm- und Gallenkranke hervorzuheben.

Butter kam auf die Anklagebank! Jahrzehntelange Gehirnwäsche, durch die Werbung hervorgerufen, hat es tatsächlich geschafft, dass die Menschheit sich hat so verunsichern lassen, dass sie eher einem Kunstprodukt vertraut, als einem natürlichen Lebensmittel. Das Milliardengeschäft mit der Cholesterinlüge hat doch gut funktioniert. Nun haben Generationen von Konsumenten Butter gegen Margarine eingetauscht, fettreduzierte Produkte gekauft und Fett weggelassen, wo es nur irgendwie ging. Genutzt hat es ihnen letztlich weder in der Heilung noch in der Verhütung von Krankheiten. Das bedeutet für die Praxis, nicht auf die Menge (und Kalorien), sondern in erster Linie auf die Qualität eines Fettes zu achten. Nur mit ihnen, den naturbelassenen Speisefetten, kann es auf Dauer einen gesunden Fettstoffwechsel geben. Und damit sind naturbelassene Speisefette Freund und nicht Feind.

Fette sind wichtige Nährstoffe. Sie dienen als Energielieferanten und Energiespeicher. Fette sind nicht nur Energiespender, sondern auch wichtig für die Zufuhr fettlöslicher Vitamine (A, D, E und K).

Quelle: Dr. med. M. O. Bruker und Ilse Gutjahr, Cholesterin – der lebensnotwendige Stoff, emu-verlag

Veggienale 2016 Zeche Zollverein Essen

Am Wochenende war ich auf der Veggienale auf Zeche Zollverein. Was gab es dort? Mit vollwertiger vegetarischer oder veganer Ernährung hatte es nicht wirklich etwas zu tun! Mag es vegan oder vegetarisch sein, aber nicht gesund und schon gar nicht vollwertig. Sehr viel hochverarbeitete Nahrungsmittel, mich persönlich macht es traurig. Es macht wenig Sinn, wenn ich Tiere schütze und mir selbst schade, na ja, Gesundheit ist und bleibt ein Informationsproblem!

Mandel-Schoko-Konfekt

Zutaten

125g Butter

125g Honig

125g Mandelmus

2 TL Getreidekaffee-Pulver

2 EL Kakaopulver

Zubereitung

Butter mit Honig in eine Pfanne geben und unter ständigem Rühren karamelisieren lassen. Die Masse wird mittelbraun. Danach abkühlen lassen und die restlichen Zutaten untermengen. Ist die Masse angetrocknet mit einem scharfen Messer in 3x 2cm große Stücke schneiden und im Kühlschrank fest werden lassen.

(ergibt ca. 60 Stück)

Halten sich ca. 14 Tage im Kühlschrank

Viel Spaß 🙂

 

Power PUR – Korn-Check: Tag 3

Wie Ihr seht: Es haben sich Keimlinge gebildet! In Eurem Getreide stecken noch alle essentiellen Nährstoffe. Herzlichen Glückwunsch! Das gekeimte Korn schmeckt gut im Salat oder der Suppe. Natürlich könnt Ihr es aber auch für Euer Frischkorngericht nehmen.

Hier die Vollkorn-Fakten in der Übersicht (Quelle: Ilse Gutjahr u. Dr. med. Jürgen Birmanns, Mit Vollkorn in Bestform, EMU-Verlag)

Das Getreide der jeweiligen Sorte sollte zu 95 – 98 Prozent keimfähig sein

Das Getreide sollte frisch gemahlen als Vollkornschrot (grob), als Vollkornmehl (fein) oder geflockt sofort – ohne Lagerung – verzehrt/verarbeitet werden

Nur aus frisch gemahlenem Vollkornschrot/-mehl wird >>echtes<< Vollkornbrot gebacken

Das Getreide sollte aus ökologischer Herkunft stammen

Der Korn-Check: Tag 2

Und täglich grüßt das Korn 🙂 Ist bei Euch schon was passiert? Das Getreide sollte sich leicht verändert haben. Seht Ihr die Ansätze der Triebe? Nochmal ein wenig Wasser dazugeben!

Bio steht für Leben!?

Fassungslos (nicht atemlos und auch nicht nachts) stehe ich im Bioladen vor einem Regal mit Tütensuppen. Sie hätten sich verlaufen, so ihre Entschuldigung. Freundlich entgegne ich: „Ich zeige Ihnen den Ausgang!“ Danach kaufe ich für meine köstliche Wintersuppe frisches Biogemüse und freue mich, mal wieder eine gute Tat getan zu haben.

Ich liebe Cafés!

Wo finde ich einen Getreidekaffee mit frisch geschlagener Biosahne? Hier in Dortmund nicht. Ich löse das kleine Problem und nehme mir in einem Schraubglas meine köstliche Bio-Sahne mit einem Hauch echten Kakaopulver mit.

Ich liebe Qualität!